Hättest du gewusst, dass du diese Folie so oft verwendest?

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Folien im Alltag

 

Wie oft begegnen dir in deinem Alltag Folien und Verpackungen? Hast du schon mal darauf geachtet?

 

Wahrscheinlich würde es auch dich überraschen, mit wie vielen verschiedenen Folien und Folien-Arten du täglich in Kontakt kommst. Auch ich war überrascht, wie viele Folien und Verpackungen ich täglich verwende und welche von ihnen besondere Eigenschaften haben, aus nachhaltigen Rohstoffen hergestellt werden und welche biologisch oder industriell abbaubar sind.

 

Folien und Produkte im Supermarkt

 

Nehmen wir als Beispiel einen ganz normalen Supermarkt, denn hier gibt es jede Menge Lebensmittel und Getränke, aber auch Reinigungsmittel und Kosmetika oder medizinische Produkte – und sie alle benötigen verschiedene Verpackungen und Folien.

 

Getränke benötigen festverschließbare Verpackungen, die eine gewisse Stabilität mit sich bringen. Ebenso müssen bestimmte Lebensmittel wie Käse und Fleisch oder auch Medikamente sicher und hygienisch verpackt sein, so dass sie nicht verunreinigt werden. Obst und Gemüse besitzt meist eine dünne, durchsichtige Verpackung, so dass der Inhalt gut sichtbar ist. Nudeln oder Kartoffeln sind meist mit einem Mix aus Papier oder Karton und Folie verpackt.

Doch wie heißen diese verschiedenen Folien, was sind ihre Eigenschaften und wofür eignet sich welche Folie?

Was sind PET-Folien und welche Eigenschaften haben PET-Verpackungen? 

„PET-Verpackungsfolien“ ist die Abkürzung für „Polyethylenterephthalat-Verpackungsfolien“ – diese Verpackungsfolien bestehen aus: aus Polykondensation hergestelltem thermoplastischen Kunststoff und haben den Vorteil, besonders bruch- und reißfest zu sein. Daher verfügen sie über eine hohe Formbeständigkeit und das selbst bei Temperaturen über 80 °C (PET-Folie hält sogar einer Temperatur von bis zu 270 °C stand). Diese Eigenschaft qualifiziert sie gerade für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie – dort sind die aromadichten PET-Folien und Verpackungen aus PET besonders beliebt, weil sie einfach absolut zuverlässig sind, wenn es um den Schutz von Nahrungsmitteln geht.

 

Fakten über PET:

Dass PET besonders hitzebeständig ist, wissen wir nun, doch was zählt noch zu seinen Eigenschaften?

PET ist:

Wo wird PET am häufigsten verwendet?

Seine Eigenschaften qualifizieren PET für Lebensmittel-Verpackungen aber auch für Getränke-Kunststoffflaschen (PET-Flaschen gehören zu den am häufigsten hergestellten PET-Verpackungen).

Außerdem ist PET auch in der Textilindustrie beliebt, denn hier werden Polyethylenterephthalat-Fasern zu Polyester verarbeitet. Besonders geschätzt wird das Material bei Sport- und Outdoorbekleidung, denn Polyester besitzt auch hier nützliche Eigenschaften:

  • Knitterfestigkeit
  • Witterungsbeständigkeit
  • Gutes Wärmerückhaltevermögen
  • Die Fasern nehmen sehr wenig Wasser auf

PET, PE, PVC und PP wo sind die Unterschiede?

Polyethylenterephthalat ist der Oberbegriff – durch abweichende Herstellungsverfahren und Veredelungstechniken unterscheiden sich jedoch die einzelnen Kunststoffe und weisen unterschiedliche chemische Strukturen auf.

Somit besitzen Sie auch unterschiedliche Eigenschaften. Dabei ist PET aufgrund der obengenannten Eigenschaften vielen anderen Kunststoffen in verschiedenen Anwendungsbereichen überlegen.

Und was ist OPP?

 

OPP ist orientiertes PP, es wird zur Herstellung von hochfesten Folien, Verpackungsbändern, Garnen oder auch Verbundfolien eingesetzt.

Sogenannte OPP-Einschlagfolien sind quasi die Allrounder unter den verschweißbaren Verpackungsfolien, denn egal, ob für Food- oder Non-Food-Artikel – OPP-Einschlagfolien bieten hervorragende ­Falteigenschaften.

 

 

 

So viele verschiede Folien – doch wo bleibt die Nachhaltigkeit?

 

Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind ein großes Thema und werden die nächsten Jahre immer wichtiger. Aus diesem Grund setzten viele Unternehmen und Folien-Hersteller bereits auf Biofolien. Auch diese Folien haben besondere Eigenschaften und eignen sich für verschiedene Bereiche.

Inzwischen sind Biokunststoffe in verschiedenen Varianten verfügbar – z. B. aus neuartigen Materialien wie PHS, PLA, Zellulose oder Stärkewerkstoffen. Auch gibt es biobasierte Varianten konventioneller Kunststoffe wie Bio-PE oder Bio-PET.

 

Biofolien sind die Verpackungen der Zukunft

Es gibt natürlich viele verschiedene Biofolien. Eine davon ist recyclebare Bio-Folie, die auf dem nachwachsenden Rohstoff Cellulose basiert – und genau hier unterscheidet sie sich von herkömmlichen Kunststofffolien. Im ideal Fall stammt der Rohstoff Cellulose aus kontrolliertem, nachhaltigem Anbau.

Der Vorteil von Bio-Folie ist, dass sie biologisch abbaubar ist. Zudem überzeugt die recyclebare Biofolie durch ihre exzellente Sauerstoff-Barriere und den hohen Aromaschutz. Darum eignet sich die Folie besonders für das Verpacken von Obst und Gemüse, Tee und Kaffee, Molkerei-Produkten, Fleisch, Trockenprodukten und Süßigkeiten.
Dabei eignen sich diese Biofolien jedoch nicht nur für Food Produkte, sondern auch für den Non-Food-Bereich. Von der Tragetasche und Tüte bis zum Beutel über Becher bis hin zu Schalen ist alles möglich. Daher gibt es fast keine Produkte, die sich nicht auch mit Biofolien sicher verpacken ließen.

Forschung und Entwicklung in Sachen Folie

Im Bereich der recyclebaren Biofolien wird bereits viel geforscht, so entstehen immer wieder Neuheiten und Innovationen. Viele Unternehmen sind daher auch immer offener für biologische Lösungen, da sie erkannt haben, dass Biofolien die Zukunft sind.

Die Forschung ist mittlerweile so weit, dass es ihr möglich ist, Folien und Verpackungen aus Algen oder Pilzen zu entwickeln. Zudem gibt es bereits biologisch abbaubare und wiederverwendbare, nachhaltige „Folien“ wie beispielsweise Bienenwachstücher. Es bleibt also spannend, wie sich der Folien- und Verpackungs-Bereich in den nächsten Jahren verändert, sicher ist jedoch, dass er biologischer und nachhaltiger wird – ja, sogar werden muss.

Achte doch beim nächsten Einkauf auch mal darauf, wie viele und welche Verpackungen und Folien du verwendest.

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